Keine Steuervorauszahlungen als Gründer: angenehm am Anfang, teuer am Ende!

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Gerade in der Gründungsphase werden Steuervorauszahlungen häufig zunächst sehr niedrig oder sogar mit 0 Euro festgesetzt.

Der Grund: Das Finanzamt kennt die tatsächliche Gewinnentwicklung noch nicht.

Das fühlt sich erstmal gut an, denn mehr Liquidität bleibt im Unternehmen. Genau darin liegt aber auch ein Risiko.

📈 Wenn das Geschäft besser läuft als geplant
Steigen die Gewinne schneller als erwartet, steigt auch die spätere Steuerbelastung. Die Vorauszahlungen passen sich aber nicht automatisch sofort an.

⚠️ Dann kann es später teuer werden
Mit dem ersten Steuerbescheid können mehrere Zahlungen gleichzeitig zusammenkommen:

  • Nachzahlung für das erste Jahr
  • nachträgliche Vorauszahlung für das zweite Jahr
  • laufende quartalsweise Vorauszahlungen für das dritte Jahr

Gerade für junge Unternehmen kann das die Liquidität spürbar belasten.

💡 Was Gründer im Blick behalten sollten:

  • Gewinne regelmäßig prüfen
  • Vorauszahlungen realistisch einschätzen
  • frühzeitig Steuerrücklagen bilden
  • bei größeren Abweichungen die Vorauszahlungen beim Finanzamt anpassen lassen

Unser Tipp: Gute Gewinne sind natürlich etwas Positives. Die Steuer sollte aber von Anfang an mitgedacht werden.

Denn niedrige Vorauszahlungen sind nicht automatisch ein Vorteil. Entscheidend ist, dass sie zur tatsächlichen Entwicklung des Unternehmens passen.

Bei EVOTAX prüfen wir die laufende Entwicklung unserer Mandanten regelmäßig und behalten die steuerliche Belastung im Blick, bevor aus guten Zahlen eine unangenehme Überraschung wird.