Gestern hat die Deutsche Bank zu einer Veranstaltung am Kohlmarkt in Lübeck eingeladen mit einem Thema, das unsere Region in den kommenden Jahren maßgeblich prägen wird: dem Fehmarnbelttunnel.
Jesper durfte dabei als Speaker über eines seiner Herzensthemen sprechen: die Chancen, die durch die neue Verbindung und die engere Zusammenarbeit zwischen unserer Region und Dänemark entstehen. Als Halb-Däne hatte er natürlich auch die eine oder andere persönliche Anekdote im Gepäck.
Seine zentrale Botschaft: Wir sollten nicht darauf warten, bis der Tunnel eröffnet ist. Die Chancen entstehen schon heute und wir sollten anfangen, sie zu nutzen.
Im zweiten Teil durfte Jesper dann seiner beruflichen Bestimmung folgen und den steuerlichen Blick auf das Thema richten. Im Schnelldurchlauf ging es unter anderem um die Förderung von Investitionen, Immobilien, grenzüberschreitende Unternehmensstrukturen und die Besteuerung in Dänemark. Die Zeit war knapp, aber wir hoffen, einen ersten Eindruck davon vermittelt zu haben, welche Gestaltungsmöglichkeiten sich für Unternehmen ergeben können.
Anschließend beleuchtete Jochen Möbert von der Deutschen Bank das Thema aus volkswirtschaftlicher Perspektive. Neben möglichen Auswirkungen der neuen Querung auf die Immobilienpreisentwicklung gab er spannende Einblicke in die Potenziale des Modulbaus und mögliche Effizienzsteigerungen im Baugewerbe.
Tobias Töpfer ergänzte mit einem Ausblick auf die weitere Zinsentwicklung und alternative Finanzierungsmodelle.
Ein spannender Vormittag mit vielen unterschiedlichen Perspektiven auf ein Infrastrukturprojekt, das weit mehr ist als nur eine schnellere Verbindung nach Dänemark.
Vielen Dank an die Deutsche Bank für die Einladung und den gelungenen Austausch!
