Unternehmensnachfolge

Der in Deutschland – auch im Vergleich zu anderen Industriestaaten – bereits weit fortgeschrittene demographische Wandel wird Deutschland in den nächsten Jahrzehnten vor enorme Herausforderungen stellen. Einerseits die gut ausgebauten sozialen Sicherungssysteme mit den zentralen Komponenten Alters- und Gesundheitsvorsorge zu erhalten und anderseits trotz steigender Bruttolohnkosten im globalen Rahmen wettbewerbs- und innovationsfähig zu bleiben.

Ein wichtiger Bestandteil hierbei ist die Sicherung der Vermögens- und Unternehmensnachfolge, welche für die Absicherung von Familien sowie den Erhalt von Unternehmen – und damit auch Arbeitsplätzen – herausragende Bedeutung haben.

Allein in Schleswig-Holstein wird es nach aktuellen Schätzungen des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) in dem Zeitraum von 2014 bis 2018 rund 4800 zur Übergabe bereitstehende Unternehmen geben, welche eine Arbeitnehmerzahl von zusammen ca. 69.000 aufweisen. (In Deutschland insgesamt: 135.000 Unternehmen, 2 Mio. Arbeitnehmer betroffen)

Anhand dieser Zahl wird ersichtlich, dass die geplante Übergabe von Unternehmen ein sehr wichtiges gesellschaftliches Thema dargestellt mit hohen Verantwortlichkeiten gegenüber Arbeitnehmern und deren Familien.

Dementsprechend sollte im Sinne einer nachhaltigen Wertschöpfung mit dem Fokus auf die Nachfolgegeneration gehandelt und dafür gesorgt werden, dass möglichst viele Unternehmensnachfolgen optimal geplant werden, um sicherzustellen, dass die betroffenen Stellen erhalten bleiben.

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